Profil einer Thai-Frau aus dem Milieu

Die folgenden Merkmale treffen schätzungsweise auf zwei Drittel der Barmädchen in Thailand zu:

  • Geburtsort und Herkunft aus dem Isaarn, dem Armenhaus Thailands im Nordosten des Landes
  • hat nur eine einfache Schulbildung genossen,
    in der Regel sind das 6 Jahre Schulausbildung auf unterem Hauptschulniveau.
    Daneben gibt es auch noch jede Menge Schulbabbrecher,
    die sogar diese Ausbildungszeit – aus verschiedensten Gründen - nicht beendet haben.
  • hat auf dem bäuerlichen Betrieb der Eltern zumindest während der Aussaat und Erntesaison körperlich schwere Arbeit verrichtet.
  • war in vielen Fällen Angestellte in schlechtbezahlten Jobs wie z.B. Textilfabrik, Hausmädchen, Putzfrau, Aushilfe im Einzelhandel etc.
    mit wöchentlichen Arbeitszeiten von rd. 60 Stunden und einem Lohn von maximal 5000 Baht/ Monat.
  • hat vor dem Eintritt in die Prostitution in der Regel keine Kontakte zum Unterhaltungsgewerbe gehabt.
  • Wurde von einer guten Freundin behutsam in das Gewerbe eingeführt und hat sich dort schnell eingefunden.
    Schon nach ein paar Tagen verliert sie die Scheu mit fremden Männern auszugehen.
  • Auf Grund der Annehmlichkeiten der Tätigkeit (relative kurze Areitszeit, nette Kolleginnen, Musik, Spass und potentiell hohe Verdienstmöglichkeiten)
    fühlt sie sich sehr schnell in das Gewerbe ein und ist nach kurzer Zeit nicht mehr bereit,
    ehrbare, aber schlechter bezahlte Arbeit anzunehmen.
  • Trinkt in der Regel keinen Alkohol, raucht nicht und nimmt keine Drogen.
    Ersteres findet aus Gründen der Schönheitserhaltung statt, nämlich, um nicht zuzunehmen bzw. die Haut nicht altern zu lassen.
    Schönheit allein ist in Thailand ein Wert – kulturell, sozial und finanziell!
    Weibliche Attraktivität ist einmal Kapital,
    zum anderen auch Begründung eines natürlichen Körpergefühles sowie eines gesunden Selbstvertrauens.
    Gepaart mit einer einnehmenden Art, oft auch in Verbindung mit einer ehrlichen Herzensbildung,
    wissen diese Mädchen genau, welche verführende Empathie und Erotik sie auf Farangs ausüben.
  • Mit all dem läßt sich auch die ärmliche Herkunft und die schlechte Schulbildung
    automatisch einhergehend mit einer minderwertige Stellung im thailändischen Sozialgefüge besser ertragen.
  • Drogenkonsum wird dagegen von den meisten Barbesitzern strengstens untersagt,
    da damit der Ruf der Bar geschädigt wird und daraus erheblicher Ärger mit der Polizei entstehen könnte.
  • Unterstützt regelmäßig die Familie in der Provinz
  • Familie ist meisst ahnungslos was die Tätigkeit als Prostituierte anbelangt
  • kann nur in begrenztem Maße Selbstinitiative und Selbstdisziplin aufbringen
    (ist zufrieden mit der aktuellen Lebenssituaton solange sanuk, das gewohnte Essen und gute Freunde vorhanden sind).
  • Erfasst schnell und instinktiv wie Farangs und andere asiatische Kunden zufrieden zustellen sind und entwickelt eigene Stragien,
    um diese Fertigkeit finanziell umzusetzen
  • Etwa die Hälfte der Mädchen haben uneheliche Kinder aus Thai-Thai- Beziehungen,
    die von den Eltern oder Verwandten in der Provinz versorgt werden.
  • Zusätzlich zur Alimentierung der eigenen Kinder gibt es oftmals massive Forderungen von anderen Familienmitgliedern,
    die Geldzuwendungen oder statusfördernde Geschenke (Motorrad, Pickup etc.) erwarten.

Der typische Tagesablauf einer Thai-Prostituierten

  • Lebt häufig mit anderen Prostituierten in einem Apartmenthaus
  • schläft lange und steht spät auf
  • guckt tagsüber TV soap operas
  • spielt Karten z.T. Teilnahme an illegalen Glücksspielen
  • isst scharfes Essen aus dem Nordosten an einer der Garküchen an der Strasse,
    meist in Gesellschaft mit ihren Freunden aus dem Milieu
  • nimmt aus Bequemlichkeitsgründen ein Taxi oder Motorradtaxi, um zur ihrer Wirkungsstätte (Bar jeglicher Art) zu fahren,
    auch dann wenn öffentliche Busse für ein Bruchteil des Beförderungspreises fahren
  • Geht mit einem Kundem (Customer), in vielen Fällen auch mehrfach pro Nacht – zu shorttime – seltener long time,
    also für eine ganze Nacht aufs Hotelzimmer des Kunden
  • Willkommene Abwechslungen sind Ferienbuchungen für längere Zeit,
    wenn Ausländer eine weibliche Begleitung suchen,
    die Ihnen als Dolmetscher, Reiseführer und willfährige Sexpartner dienen sollen.
  • Aufgrund des Mangels an Alternativen (thailändische Männer werden nicht als eine solche angesehen)
    aber auch vor dem Hintergrund der typischen Initiativlosigkeit und den begrenzten Einkommmensmöglichkeiten ausserhalb der Prostitution
    träumt fast jede Thai-Prostituierte träumt davon, von einem Farang aus ihrer tristen Lebenssituation herausgeholt zu werden.
  • Hat die Bardame dann schon geraume Zeit in einer Bar gearbeitet,
    dann haben sich Verhaltensmuster eingeschliffen, die für jede redliche Partnerschaft pures Gift bedeuten:
    • Eine gängige Redensart besagt, dass es leicht ist „die Bardame aus der Bar herauszubekommen,
      aber das es fast unmöglich sei „die Bar aus der Dame herauszubekommen“ (im übertragenen Sinne).
Die ohnehin schon schwierige Situation aufgrund kultureller Unterschiede zwichen Thai- und Farang-Welt
führt bei dieser Konstellationen leicht zu zwischenmenschlichen Katastrophen,
wobei der männliche Farang in der Regel emotional und finanziell den Kürzeren zieht.

Auf der anderen Seite sind diese potentiellen Gefahren den ausländischen Partnersuchenden mittlerweile vielfach bekannt,
weshalb auch die Ansprüche der heiratswilligen Ausländer größer geworden sind.
Allerdings sind die Grenzen zwischen eindeutiger Prostitution und Partnersuche in Thailand fließend.

Thai-Mädchen, auch solche, die es fianziell nicht unbedingt nötig hätten, in Bars anschaffen zu gehen, entscheiden für sich,
eine begrenzte Zeit in der Unterhaltungsindustrie zu arbeiten, aber mit der festen Absicht,
sich dort einen ehrbaren und liebenden Ehepartner aus dem Ausland zu angeln.

Ausserdem gibt es Mischformen von Gelegenheitsprostitution (Frau arbeitet als Serviererin in Restaurant, Bar oder im Massagesalon)

Wird noch ueberarbeitet ....

 


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